Unsere Mitglieder sind rund 700 Eltern, Schüler, Ehemalige, Lehrer, Freunde und Förderer des Peter-Petersen-Gymnasiums. Sie unterstützen mit ihren Beiträgen und ihrem Engagement das Schulleben und tragen erheblich mit dazu bei, dass die Schule zu einem echten Lebensraum für unsere Kinder wird. >>
Am PPG sorgt Frau Weber vom Förderverein seit gut 30 Jahren dafür, dass die Kinder mittags etwas Ordentliches zum Essen bekommen - ehrenamtlich und mit viel Idealismus, klarem Kopf und zupackenden Händen. Die Mensa bietet 40 Tiefkühl-Gerichte zur Auswahl - für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack. Zeitweise gingen in der Mensa fast 7000 Essen im Schuljahr über den Tisch. >>
Jedes Kind sollte ein Musikinstrument erlernen können, wenn es will. Unsere Musikschule bietet unter der Federführung des Musiklehrers Herr Peter Imhof einen qualifizierten und preisgünstigen Instrumental-unterricht. Eine Besonderheit sind die Bläserklassen, die am PPG seit neun Jahren mit außerordentlichem Erfolg abgeboten werden; möglich macht es das überaus große Engagement der beiden Musiklehrer Frau Bohnenkamp und Herrn Geipel. Der Förderverein übernimmt die Verwaltung der schuleigenen Musikschule und der Bläserklassen. Er zieht die Beiträge ein, überweist die Löhne und Gebühren, übernimmt organisatorische Aufgaben und bewirtet die Zuhörer bei Musikveranstaltungen. Außerdem gibt der Förderverein Zuschüsse für Probetage und falls nötig individuelle Unterstützung. >>
Vieles, sehr vieles. Wir sammeln Gelder ein und verteilen sie wieder, wir suchen Spender und Sponsoren, engagieren uns im Schulalltag und bieten unseren Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern ein vielseitiges Informationsprogramm und gemeinsame Unternehmungen. >>
Tatsächlich stünde ohne das Engagement der Ehrenamtlichen und der finanziellen Unterstützung des Fördervereins einiges an der Schule still. Allerdings nützt die Finanzierung alleine nichts; entscheidend für alle Projekte sind die Ideen und Ziele sowie das Engagement und die Ausdauer der jeweiligen Lehrer und Lehrerinnen.
Mit alpinen Bergtouren fing die Kletter-AG an, dann fiel sie in einen fünfjährigen Dornröschenschlaf. Aber sie kam wieder und entwickelte sich unter der Leitung von Herrn Dieter Rapp rasch zu einer attraktiven Sportkletter-AG - unterstützt von der Schulleitung und finanziert vom Förderverein. 1989 wurde die Kletterwand eingeweiht; damit war das PPG das erste staatliche Gymnasium in Nordbaden mit richtigen (Sport)Kletterern.
Im Schuljahr 2004/05 wurde unter der Regie der Sportlehrer Frau Susanne Seitz und Herr Dieter Rapp mit großem Einsatz und viel Eigenarbeit ein Kellerraum der PPG-Sporthalle zu einem Kletterkeller mit einem 35 Meter langen Rundkurs ausgebaut. Die Kosten für den Um- und Ausbau übernahm zu großen Teilen der Förderverein.
Schulfeste und Feiern bilden Höhepunkte im Schulalltag: Adventsfeier, Weihnachtskonzerte, Faschingsfete der Unterstufe, Sommerkonzerte, Abifeten und Abiball, die Lange Nacht der Musik und Künste sowie das große Schulfest im Sommer. Die Schule bzw. die Lehrer stellen das Programm und üben es ein, die Schüler zeigen ihr Können - und wir bewirten die Gäste, organisieren Tische und Bänke, Teller und Becher, Essen und Trinken, bauen auf und ab, teilen die Helfer ein und sind da, wo wir gebraucht werden.
Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen? Nicht mit uns. Wir organisieren Vorträge für Eltern über aktuelle Themen, zum Beispiel Alkopops und Partydrogen, Jugendkriminalität, Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern, Spiele im Internet.
Auch Unterhaltsames steht auf dem Programm. So besuchten wir unter anderem die Einstein-Austellung im Landesmuseum für Technik und Arbeit, die römische Villa Rustica bei Ladenburg, das Heimatmuserum Sandhofen oder die Alexander-Ausstellung im Reiß-Engelhorn-Museum. Freizeit und Spaß stehen im Vordergrund bei der traditionellen Herbstwanderung.
Beispiel Gemeinschaftsgefühl: Der Förderverein besorgt und verkauft T-Shirts in PPG-blau, schwarz und weiß mit PPG-Logo. Sie sind schlicht, schick und werden gerne getragen. Wir sehen dies als Zeichen dafür, dass sich die Schüler hier wohl fühlen.
Beispiel Buchpreise für gute Leistungen oder besonderes Engagement, vergeben von der Schulleitung im Rahmen des Sommerfestes.
Beispiel engagierte und aktive Schüler: Wir finanzieren Seminare und Treffen für die SMV, Mentoren und Streitschlichter.
Schule kostet den Eltern Geld, manchmal sogar viel Geld. Eintritte bei Exkursionen, Ausflüge und Landschulheim, Fahrkosten bei Probetagen, Schüleraustausch mit Frankreich oder Studienfahrten - all das will bezahlt werden und selbst bei sorgfältiger Planung kommen manchmal beachtliche Beträge zusammen. Der Förderverein unterstützt die Klassen pauschal. Manchen Eltern wierd es dennoch zu viel. Sie können und sollen sich an den Förderverein wenden - damit kein Kind zu Hause bleiben muss.
Der Verein wurde im Oktober 1974 gegründet, als das Peter-Petersen-Gymnasium gerade zwei Jahre alt war. Er hat vieles möglich gemacht und sehr dazu beigetragen, dass das PPG zu dem wurde, was es heute darstellt. In den ersten 25 Jahren unterstützte der Förderverein die Schule und die Schüler mit weit über einer Viertelmillion DM. Das Geld war gut angelegt, wie unsere Kinder täglich erfahren.
Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen: Nach wie vor dreht sich das meiste um Geld. Wo bekommen wir es her und wofür geben wir es aus? Die Schulausflüge, Landheim-aufenthalte und Studienfahrten werden teurer, soziale Härtefälle nehmen zu und es werden vermehrt Zuschüsse beantragt. Das achtjährige Gymnasium hat die Schule hin zu einer Ganztagsschule verändert.
Der Verwaltungsauwand des Fördervereins ist enorm und gleicht durchaus einem kleineren Unternehmen. Diese Arbeit wird ausschließlich ehrenamtlich bewältigt. Zugleich schrumpfen die Mitgliederzahlen und die Spender und Sponsoren werden von zahlreichen Gruppen umworben. Das verlangt neue Ideen und neue Mitarbeiter.
Tanzen, Singen, Tüfteln, Forschen, Theater spielen und vieles mehr. Der Förderverein übernimmt für viele AGs die (Vor-)Finanzierung und erleichtert deren Arbeit. Die Tänzer brauchen Kostüme, Theaterspieler eine Gühne, Tontechniker Mikrophon und Lautsprecher, Kletterer ein Seil, Ruderer ein Boot und Forscher Laptops und Labor, um nur einige Beispiele zu nennen.